{"id":633,"date":"2015-05-20T11:31:26","date_gmt":"2015-05-20T09:31:26","guid":{"rendered":"http:\/\/musikschule-kalimba.de\/?p=633"},"modified":"2015-06-02T23:03:28","modified_gmt":"2015-06-02T21:03:28","slug":"20-jahre-musikschule-kalimba-praesentiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/musikschule-kalimba.de\/?p=633","title":{"rendered":"20 Jahre Musikschule Kalimba pr\u00e4sentiert:"},"content":{"rendered":"<p><em><b>\u201eElisabeth \u2013 Die Legende einer Heiligen\u201c<\/b>, ein <b>Musical<\/b> \u00fcber die heilige Elisabeth von Th\u00fcringen. Urheber sind Dennis Martin und Peter Scholz der \u201cSpotlight Musicalproduktion\u201d.\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Es ist die packende Geschichte einer mutigen und au\u00dfergew\u00f6hnlichen Frau, die die Gesellschaft f\u00fcr immer ver\u00e4ndert hat: die Heilige Elisabeth von Th\u00fcringen (*1207 &#8211; \u20201231). Die B\u00fchnenhandlung ist eine kritische Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Perspektiven, die von der heiligen Elisabeth \u00fcberliefert wurden. Dies wird im St\u00fcck durch den historisch-realistischen Erz\u00e4hler Wolfram von Eschenbach und den glorifizierend-romantisierenden Erz\u00e4hler Walther von der Vogelweide dargestellt, die in einem S\u00e4ngerstreit liegen, wie die Geschichte der Landgr\u00e4fin erz\u00e4hlt werden soll.<\/p>\n<p>In finsteren Zeiten von Ketzerverbrennung, Kreuzz\u00fcgen, Elend und Hungersnot bricht eine Frau ein jahrhundertealtes Tabu. Sie steigt herab vom f\u00fcrstlichen Thron, um zu helfen. Doch in ihrem verzweifelten Kampf gegen die steigende Flut aus Hunger und Elend ger\u00e4t sie in die F\u00e4nge des d\u00e4monisierenden Fanatikers Konrad von Marburg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-634\" src=\"http:\/\/musikschule-kalimba.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Plakat-Elisabeth-13052015b.jpg\" alt=\"Plakat-Elisabeth-13052015b\" width=\"883\" height=\"1246\" srcset=\"https:\/\/musikschule-kalimba.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Plakat-Elisabeth-13052015b.jpg 883w, https:\/\/musikschule-kalimba.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Plakat-Elisabeth-13052015b-212x300.jpg 212w, https:\/\/musikschule-kalimba.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Plakat-Elisabeth-13052015b-725x1024.jpg 725w\" sizes=\"(max-width: 883px) 100vw, 883px\" \/><\/p>\n<p>Mitrei\u00dfende und bewegende Musik, die ber\u00fchrt und unter die Haut geht: \u00a0 \u00a0 \u00a0 mittelalterliche Kl\u00e4nge mit poppigen Melodien, dynamische Chornummern wechseln sich mit gef\u00fchlvoll-dramatischen Solo-Balladen ab. Die Inszenierung wird zu einem harmonischen Ganzen durch Schauspiel, abwechslungsreiche Choreographien, stilechte Kost\u00fcme und Gewandungen.\u00a0 Mit professioneller Maske\/Frisuren (\u201eMein Friseur bei Doris\u201c, Pr\u00fcm), Technik und Licht lassen die mehr als 40 Darsteller das Publikum f\u00fcr ca. 150 Minuten das Mittelalter des 13.Jahrhunderts mit allen Sinnen erleben.<\/p>\n<p>Ausf\u00fchrende sind die Gesangsklasse der Musikschule Kalimba, die <a title=\"Kalimba Singers\" href=\"http:\/\/musikschule-kalimba.de\/?page_id=2\">Kalimba Singers<\/a> sowie eine Live-Band, bestehend aus:<br \/>\nJoachim Oehm, Klavier,<br \/>\nRainer Mohr, Bass,<br \/>\nPascal Burbach, Schlagzeug,<br \/>\nClara Vos, Geige,<br \/>\nNina Meyers, Querfl\u00f6te.<br \/>\nDie Gesamtleitung hat Petra Theis.<\/p>\n<p><b>Detaillierte Darstellung des Inhalts:<\/b><\/p>\n<p><b>Erster Akt<\/b><\/p>\n<p>Elisabeth, die kleine K\u00f6nigstochter Ungarns, kommt im Alter von vier Jahren an den Hof des th\u00fcringischen Landgrafen Hermann I. Bereits in diesem Alter wird sie dem Thronfolger Ludwig als Gemahlin versprochen. Beide Kinder wachsen gemeinsam auf der Wartburgauf und als Ludwig nach dem Tod seines Vaters der neue Landgraf wird, heiratet er die 14 j\u00e4hrige Elisabeth \u2013 aus ehrlicher Zuneigung und Liebe. W\u00e4hrend Elisabeth zwei Kindern das Leben schenkt, wendet sie sich immer mehr christlichen Werten und religi\u00f6sen Ritualen um den fanatischen Kreuzzugspriester Konrad von Marburg zu, die immer st\u00e4rker mit ihrer Rolle als Landgr\u00e4fin kollidieren. Sie m\u00f6chte die Standesunterschiede zu den Armen und Auss\u00e4tzigen \u00fcberwinden und st\u00f6\u00dft damit insbesondere bei Ludwigs Bruder Heinrich und dem Hofstaat immer wieder auf Ablehnung. Heinrich will Elisabeth \u00fcberf\u00fchren, die mit abgedeckten K\u00f6rben voller Brot die Bed\u00fcrftigen in einem von ihr gegr\u00fcndeten Armenhaus unterst\u00fctzt. Doch in ihrem Ehemann Ludwig findet Elisabeth volle Unterst\u00fctzung, indem dieser darauf besteht, Elisabeth w\u00fcrde nur Rosen in ihrem Korb transportieren, was er seinem Bruder auch beweist, da unter dem Tuch \u2013 zumindest an diesem Tag \u2013 tats\u00e4chlich Rosen liegen (das Rosenwunder der Elisabeth). Die freudige Dankbarkeit, die ihr die Notleidenden entgegenbringen, erf\u00fcllt sie mit innerer Zufriedenheit und tiefem Gl\u00fcck. Sie glaubt, ihre Aufgabe und ihren Platz im Leben gefunden zu haben.<\/p>\n<p><b>Zweiter Akt<\/b><\/p>\n<p>Ludwig zieht zusammen mit\u00a0 Kaiser Friedrich II. nach <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jerusalem\">J<\/a>erusalem, w\u00e4hrend Th\u00fcringen von einer Hungersnot heimgesucht wird und Elisabeth die Kornkammern der Burg \u00f6ffnet, um damit Tausenden von Menschen das Leben zu retten. Als Ludwig aber fern der Heimat an einer Seuche stirbt, wird Elisabeth mit erst 20 Jahren Witwe. Ihr Schwager Heinrich \u00fcbernimmt die Regierung und verbannt Elisabeth schlie\u00dflich, nicht zuletzt wegen ihrer Freigiebigkeit, von der Wartburg. Zusammen mit dem immer verblendeter werdenden Priester Konrad geht sie nach Marburg, um dort mit ihrem Witwengut, das Konrad von Heinrich im Austausch gegen Elisabeths Kinder vereinbaren konnte, ein Siechenhaus zu finanzieren. Elisabeths drittes Kind Gertrud, das erst nach Ludwigs Tod geboren wurde, gibt Elisabeth auf Anraten Konrads in ein Kloster, um sich ganz den Armen zu widmen, denen sie alles gibt. Zu sp\u00e4t erkennt Elisabeth die Machtgel\u00fcste Konrads, die nur wenig mit ihren hohen Zielen gemein haben, und sie erleidet einen Zusammenbruch, von dem sie sich nicht mehr erholt. Mit 24 Jahren stirbt Elisabeth v\u00f6llig mittellos. Konrad treibt Elisabeths Heiligsprechung schnell voran und wird vom Papst zum ersten deutschen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gro%DFinquisitor\">G<\/a>ro\u00dfinquisitor ernannt. Nach vielen Hinrichtungen und Verbrennungen wird Konrad wahnsinnig und sp\u00e4ter ermordet. Elisabeths selbstloses Wirken alsHeilige jedoch f\u00fcr immer im Ged\u00e4chtnis des Volkes.<\/p>\n<p>(Quelle Wikipedia)<\/p>\n<p><b>Die Umsetzung der Geschichte als Musical<\/b><\/p>\n<p>Diese nicht in allen Einzelheiten historisch belegte Handlung wird unter der Regie von Reinfried Schieszler auf der Musical-B\u00fchne in einer Rahmenhandlung von zwei im ber\u00fchmten S\u00e4ngerwettstreit auf der Wartburg stehenden S\u00e4ngerkonkurrenten und Dichtern Wolfram von Eschenbach und Walther von der Vogelweide dargeboten. Der Clou dieses Kunstgriffes ist, dass Walther die Geschichte romantisch verkl\u00e4rt erz\u00e4hlt, w\u00e4hrend sein Widersacher Wolfram als exakter Historiker nur Fakten pr\u00e4sentieren m\u00f6chte. So hat Wolfram die ern\u00fcchternde Erkl\u00e4rung f\u00fcr das &gt;Rosenwunder&lt; parat, dass Elisabeths Gatte Ludwig von der Intrige seines Bruders Heinrich erfuhr und das Brot schnell gegen die Rosen austauschen konnte. Durch die zwei unterschiedlichen Sichtweisen der beiden Barden kommen immer wieder unterschiedliche Aspekte zur Sprache, die das Leben und Wirken der heiligen Elisabeth mal im legend\u00e4ren, mal im analytisch-reellen Licht interpretieren, und dem Zuschauer bleibt die Wahl, welchem Erz\u00e4hler er eher Glauben schenken m\u00f6chte.<\/p>\n<p>(Quelle musical-world.de)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eElisabeth \u2013 Die Legende einer Heiligen\u201c, ein Musical \u00fcber die heilige Elisabeth von Th\u00fcringen. 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