Archiv für den Monat: April 2016

„ODYSSEUS … tausend Inseln – ein Ziel“

Plakat-Odysseus-2016

Kalimba Kids & Teens präsentieren das Musical „ODYSSEUS … tausend Inseln – ein Ziel“ im Konvikt in Prüm, 11./12.Juni 2016

Die junge Musical-Company der Musikschule Kalimba, die Kalimba Kids & Teens und Band, nehmen die Zuschauer mit auf Odysseus Reise in das antike Griechenland. Sie präsentieren Kultur pur mit dem neuen Musical „ODYSSEUS … tausend Inseln – ein Ziel“ des Komponisten Wulf-Henning Steffen am 11. und 12. Juni 2016 in der Kapelle des Konvikts Prüm.

Das Musical erzählt die Geschichte von Odysseus, der auf dem Heimweg über das große blaue Meer, zehn Jahre unterwegs ist, zwischen tausenden von Inseln, und auf jeder von ihnen wartet ein Abenteuer. Mit Scharfblick und Gewitztheit befreit er sich und seine Gefährten aus jeder kniffligen Lage. Dann macht er es sich auf einer gastlichen Insel mit der schönen Halbgöttin Kalypso jahrelang gemütlich – aber der Gedanke an die Heimat lässt ihn nicht los.

Mit Odysseus, dem intelligenten, sympathischen Held aus Homers Großwerk der Weltliteratur, treten in diesem Musical viele mythische Figuren auf, so nicht zuletzt sogar der Dichter selbst. Die Story wird aus dem Blickwinkel zweier Jugendlicher dargestellt, die sich gemeinsam mit der „Odyssee“ befassen und das Ganze diskutieren, kritisch beleuchten, ins „Heute“ übersetzen und sich sogar ins Geschehen einschalten. Mittels ihres Kontakts zu Athene, welche von Homer als göttliche Helferin etabliert wurde, nehmen sie sogar Einfluss auf das Happy End des Stückes!
Die Lieder sind raffiniert, von groovig bis melancholisch, und gehen schnell ins Ohr; sie  sind dennoch sehr anspruchsvoll und wechseln zwischen Soli, Duetten und abwechslungsreichen Chorpassagen. Natürlich wird das Musical, wie immer, von einer Live-Band begleitet und harmonisch abgerundet durch Klavier: Dieter Thömmes, Schlagzeug: Simon Bungartz, Querflöte: Nina Meyers, Violine: Clara Vos, Cello: Wiebke Jost, Klarinette: Carolin Krump.

Odysseus Pressefoto

Keine Odyssee sind für die 17 singenden Hauptakteure Einstudierung, Inszenierung  und Vorbereitung des Musicals; mit großem Eifer und Motivation üben sie eifrig Texte, Songs, stellen selbst Choreografien auf die Beine und lassen ihrer Kreativität freien Lauf bei der Herstellung von historischen Kulissen, Requisiten und antiken Kostümen!

Ein Gemeinschaftsprojekt für alle Sinne, welches das Publikum begeistern wird – so hofft das Ensemble. Die Gesamtleitung hat Petra Theis.

Die Aufführungen sind

  • Samstag, 11. Juni 2016, 17:00 Uhr
  • Sonntag, 12. Juni 2016, 16:00 Uhr

in der Kapelle des Konvikts, Prüm

Karten gibt es ab 25. April 2016: Vorverkauf 8,-/10,- €,  Bühnenverkauf 9,-/12,- €
Vorverkaufsstellen: Buchhandlung Hildesheim, Prüm – Musikschule Kalimba, Prüm

                                 

Eine gemeinsame Wellenlänge

Rund 250 Besucher beim neunten Begegnungscafé der Flüchtlingshilfe Kall – Musikprojekt in Kooperation mit Musikschule, Austausch und Gespräche

Kall – Wer durch die Tür des Kaller Pfarrheims trat, dem schallte laute Musik entgegen, gemischt mit einem mehrsprachigen Stimmengewirr, Lachen. Noch ein paar Schritte weiter, im großen, von Live-Musik erfüllten Pfarrsaal, schien die Energie beinahe greifbar zu sein. Rund 250 Menschen verschiedener Nationen hatten sich auf Einladung der Flüchtlingshilfe Kall zum neunten Begegnungscafé getroffen.

Zum zweiten Mal dabei war Reiner Klein. Der Stadtkyller betreibt in Prüm die Musikschule „Kalimba“ und hatte verschiedene Handtrommeln und Percussion-Instrumente mitgebracht. Spontan animierte er die Gäste zum Mitmachen, auf seinen Einsatz folgte jeweils eine fulminante Antwort. Die Musiker: bunte gemischt, Kinder, Erwachsene, Flüchtlinge, Kaller Bürger, Ehrenamtler und weitere Gäste. „Es ist unglaublich, was mit Musik alles möglich ist“, so Reiner Klein, „sie animiert die Menschen und schafft eine gemeinsame Wellenlänge.“ In Planung sei auch ein Instrumentenbau-Kurs mit Flüchtlingen.

Später gab es weitere Musikvorträge, ein junger Mann etwa sang ein Lied aus seiner syrischen Heimat, begleitet wurde er neben Reiner Klein unter anderem von Heide Harney aus Nettersheim (Geige) und dem Golbacher Walter Löhr (Gitarre). Versorgt wurden alle von ehrenamtlichen Helfern der Flüchtlingshilfe, die das von Kaller Unternehmen gesponserte Frühstück vorbereitet hatten.

 Text: pp/Agentur ProfiPress

Superhelden gestern und heute

Kulturrucksack 2016: Siegfried der Drachentöter trifft Luke Skywalker
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Zum Auftakt des NRW-Kulturrucksack-Projekts 2016 schlüpften Kinder und Jugendliche auf Burg Nideggen in die Rollen von Superhelden.

Mit einem Trommelwirbel starteten viele Kinder und Jugendliche aus dem Kreis Düren am Wochenende auf Burg Nideggen in das diesjährige NRW-Kulturrucksack-Projekt. Die gemeinsame Auftaktveranstaltung der Internationalen Kunstakademie Heimbach und des Burgenmuseums Nideggen war den so genannten Superhelden gewidmet. 
Kreative Auseinandersetzung mit Vorbildfiguren

Dabei schlüpften die jungen Leute in die Rolle von Helden aus vergangenen Zeiten und erfanden dazu die passende Musik. Jede Menge Requisiten hatte der Künstler und Fotograf Holger Hagedorn mitgebracht. Begeistert verwandelten sich die Kinder und Jugendlichen in den Drachentöter Siegfried, Star-Wars-Helden wie Luke Skywalker oder Batman. Sie posierten in den Räumen des Bergfriedes und vor der Kulisse der Burg Nideggen und fühlten sich sichtlich wohl in den neuen Rollen.

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Zur Performance schufen sie die passende akustische Untermalung.

Akustische Effekte für die Superhelden

Die Musikinteressierten entwickelten währenddessen akustische Effekte für die Superhelden. Dabei wurden sie von Christine Krull-Kosubek, Rainer Klein und Perter Sinkoli unterstützt, die über 40 Instrumente und Hilfsmittel mitgebracht hatten. Wie hört sich Pferdegetrappel an? Welches Instrument muss erklingen, wenn Siegfried gegen den Drachen kämpft? Annika, Hannah und Mohamed ließen Rasseln, Vibraslaps und eine große Trommel ertönen. Und wenn auf einmal der Wind rauscht und alles ganz still wird, dann darf nur noch ein Rascheln zu hören sein. Genau dieses Geräusch produzierte Emma mit einem mit feinen Glassplittern gefüllten Hohlraums eines Tambourins. Leon aus Hürtgenwald schlug spontan vor: “Nun entwickeln wir die Musik für die hellen und dunklen Mächte von Star Wars.” Für die hellen Mächte wurden beispielsweise Schellen, Triangeln und Tambourine eingesetzt. Für die dunklen Mächte mussten tiefe Töne her: Mit großen Holztrommeln ließen sich schaurige Töne erzeugen.
Am Ende des Tages führten die Kinder und Jugendlichen ihre Superhelden-Performance ihren Familien vor. Siegfried der Drachentöter und die Darbietung der hellen und dunklen Star-Wars- Mächte waren ein voller Erfolg.

(Kreisseiten, 04.04.2016)