Alle Artikel von Florian Hermanns

„ODYSSEUS … tausend Inseln – ein Ziel“

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Kalimba Kids & Teens präsentieren das Musical „ODYSSEUS … tausend Inseln – ein Ziel“ im Konvikt in Prüm, 11./12.Juni 2016

Die junge Musical-Company der Musikschule Kalimba, die Kalimba Kids & Teens und Band, nehmen die Zuschauer mit auf Odysseus Reise in das antike Griechenland. Sie präsentieren Kultur pur mit dem neuen Musical „ODYSSEUS … tausend Inseln – ein Ziel“ des Komponisten Wulf-Henning Steffen am 11. und 12. Juni 2016 in der Kapelle des Konvikts Prüm.

Das Musical erzählt die Geschichte von Odysseus, der auf dem Heimweg über das große blaue Meer, zehn Jahre unterwegs ist, zwischen tausenden von Inseln, und auf jeder von ihnen wartet ein Abenteuer. Mit Scharfblick und Gewitztheit befreit er sich und seine Gefährten aus jeder kniffligen Lage. Dann macht er es sich auf einer gastlichen Insel mit der schönen Halbgöttin Kalypso jahrelang gemütlich – aber der Gedanke an die Heimat lässt ihn nicht los.

Mit Odysseus, dem intelligenten, sympathischen Held aus Homers Großwerk der Weltliteratur, treten in diesem Musical viele mythische Figuren auf, so nicht zuletzt sogar der Dichter selbst. Die Story wird aus dem Blickwinkel zweier Jugendlicher dargestellt, die sich gemeinsam mit der „Odyssee“ befassen und das Ganze diskutieren, kritisch beleuchten, ins „Heute“ übersetzen und sich sogar ins Geschehen einschalten. Mittels ihres Kontakts zu Athene, welche von Homer als göttliche Helferin etabliert wurde, nehmen sie sogar Einfluss auf das Happy End des Stückes!
Die Lieder sind raffiniert, von groovig bis melancholisch, und gehen schnell ins Ohr; sie  sind dennoch sehr anspruchsvoll und wechseln zwischen Soli, Duetten und abwechslungsreichen Chorpassagen. Natürlich wird das Musical, wie immer, von einer Live-Band begleitet und harmonisch abgerundet durch Klavier: Dieter Thömmes, Schlagzeug: Simon Bungartz, Querflöte: Nina Meyers, Violine: Clara Vos, Cello: Wiebke Jost, Klarinette: Carolin Krump.

Odysseus Pressefoto

Keine Odyssee sind für die 17 singenden Hauptakteure Einstudierung, Inszenierung  und Vorbereitung des Musicals; mit großem Eifer und Motivation üben sie eifrig Texte, Songs, stellen selbst Choreografien auf die Beine und lassen ihrer Kreativität freien Lauf bei der Herstellung von historischen Kulissen, Requisiten und antiken Kostümen!

Ein Gemeinschaftsprojekt für alle Sinne, welches das Publikum begeistern wird – so hofft das Ensemble. Die Gesamtleitung hat Petra Theis.

Die Aufführungen sind

  • Samstag, 11. Juni 2016, 17:00 Uhr
  • Sonntag, 12. Juni 2016, 16:00 Uhr

in der Kapelle des Konvikts, Prüm

Karten gibt es ab 25. April 2016: Vorverkauf 8,-/10,- €,  Bühnenverkauf 9,-/12,- €
Vorverkaufsstellen: Buchhandlung Hildesheim, Prüm – Musikschule Kalimba, Prüm

                                 

Eine gemeinsame Wellenlänge

Rund 250 Besucher beim neunten Begegnungscafé der Flüchtlingshilfe Kall – Musikprojekt in Kooperation mit Musikschule, Austausch und Gespräche

Kall – Wer durch die Tür des Kaller Pfarrheims trat, dem schallte laute Musik entgegen, gemischt mit einem mehrsprachigen Stimmengewirr, Lachen. Noch ein paar Schritte weiter, im großen, von Live-Musik erfüllten Pfarrsaal, schien die Energie beinahe greifbar zu sein. Rund 250 Menschen verschiedener Nationen hatten sich auf Einladung der Flüchtlingshilfe Kall zum neunten Begegnungscafé getroffen.

Zum zweiten Mal dabei war Reiner Klein. Der Stadtkyller betreibt in Prüm die Musikschule „Kalimba“ und hatte verschiedene Handtrommeln und Percussion-Instrumente mitgebracht. Spontan animierte er die Gäste zum Mitmachen, auf seinen Einsatz folgte jeweils eine fulminante Antwort. Die Musiker: bunte gemischt, Kinder, Erwachsene, Flüchtlinge, Kaller Bürger, Ehrenamtler und weitere Gäste. „Es ist unglaublich, was mit Musik alles möglich ist“, so Reiner Klein, „sie animiert die Menschen und schafft eine gemeinsame Wellenlänge.“ In Planung sei auch ein Instrumentenbau-Kurs mit Flüchtlingen.

Später gab es weitere Musikvorträge, ein junger Mann etwa sang ein Lied aus seiner syrischen Heimat, begleitet wurde er neben Reiner Klein unter anderem von Heide Harney aus Nettersheim (Geige) und dem Golbacher Walter Löhr (Gitarre). Versorgt wurden alle von ehrenamtlichen Helfern der Flüchtlingshilfe, die das von Kaller Unternehmen gesponserte Frühstück vorbereitet hatten.

 Text: pp/Agentur ProfiPress

Superhelden gestern und heute

Kulturrucksack 2016: Siegfried der Drachentöter trifft Luke Skywalker
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Zum Auftakt des NRW-Kulturrucksack-Projekts 2016 schlüpften Kinder und Jugendliche auf Burg Nideggen in die Rollen von Superhelden.

Mit einem Trommelwirbel starteten viele Kinder und Jugendliche aus dem Kreis Düren am Wochenende auf Burg Nideggen in das diesjährige NRW-Kulturrucksack-Projekt. Die gemeinsame Auftaktveranstaltung der Internationalen Kunstakademie Heimbach und des Burgenmuseums Nideggen war den so genannten Superhelden gewidmet. 
Kreative Auseinandersetzung mit Vorbildfiguren

Dabei schlüpften die jungen Leute in die Rolle von Helden aus vergangenen Zeiten und erfanden dazu die passende Musik. Jede Menge Requisiten hatte der Künstler und Fotograf Holger Hagedorn mitgebracht. Begeistert verwandelten sich die Kinder und Jugendlichen in den Drachentöter Siegfried, Star-Wars-Helden wie Luke Skywalker oder Batman. Sie posierten in den Räumen des Bergfriedes und vor der Kulisse der Burg Nideggen und fühlten sich sichtlich wohl in den neuen Rollen.

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Zur Performance schufen sie die passende akustische Untermalung.

Akustische Effekte für die Superhelden

Die Musikinteressierten entwickelten währenddessen akustische Effekte für die Superhelden. Dabei wurden sie von Christine Krull-Kosubek, Rainer Klein und Perter Sinkoli unterstützt, die über 40 Instrumente und Hilfsmittel mitgebracht hatten. Wie hört sich Pferdegetrappel an? Welches Instrument muss erklingen, wenn Siegfried gegen den Drachen kämpft? Annika, Hannah und Mohamed ließen Rasseln, Vibraslaps und eine große Trommel ertönen. Und wenn auf einmal der Wind rauscht und alles ganz still wird, dann darf nur noch ein Rascheln zu hören sein. Genau dieses Geräusch produzierte Emma mit einem mit feinen Glassplittern gefüllten Hohlraums eines Tambourins. Leon aus Hürtgenwald schlug spontan vor: “Nun entwickeln wir die Musik für die hellen und dunklen Mächte von Star Wars.” Für die hellen Mächte wurden beispielsweise Schellen, Triangeln und Tambourine eingesetzt. Für die dunklen Mächte mussten tiefe Töne her: Mit großen Holztrommeln ließen sich schaurige Töne erzeugen.
Am Ende des Tages führten die Kinder und Jugendlichen ihre Superhelden-Performance ihren Familien vor. Siegfried der Drachentöter und die Darbietung der hellen und dunklen Star-Wars- Mächte waren ein voller Erfolg.

(Kreisseiten, 04.04.2016)

Offener Drum Circle in Schönecken

Zum Jahresabschluss veranstaltet die Musikschule KALIMBA am Dienstag, 22.12.2015, um 18 Uhr im Schönecker Forum im Flecken einen offenen DRUM CIRCLE.

Ein DRUMCIRCLE ist ein improvisiertes Schlagzeugkonzert für Alt und Jung, bei dem es keine Zuhörer gibt, denn jeder beteiligt sich aktiv! Alle, die fasziniert sind von Rhythmus und Schlaginstrumenten, sind herzlich eingeladen mit zumachen! Percussioninstrumente werden in ausreichender Zahl bereitgestellt, dürfen aber auch gerne mitgebracht werden.

Die Teilnahme ist kostenlos, die Leitung hat Reiner Klein.
Info und Anmeldung unter Tel./Fax: 06551-70119 oder per Mail.Drum Circle 22.12.2015, Plakat

20 Jahre Musikschule KALIMBA: Elisabeth – Die Legende einer Heiligen

Nach dem Erfolg der drei Aufführungen im Juli und aufgrund der erneuten Nachfrage bietet die Musikschule Kalimba im Rahmen Ihrer Versantaltungsreihe „20 Jahre Musikschule Kalimba“ zwei weitere Aufführungen des Musicals.

„Elisabeth – Die Legende einer Heiligen“, ein Musical über die heilige Elisabeth von Thüringen an. Urheber sind Dennis Martin und Peter Scholz der “Spotlight Musicalproduktion”.

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Nach der Sommerpause laufen auch diesmal wieder die Vorbereitungen: die 32 Gesangssolisten und Ensemblesänger sind mit der Auffrischung der Songs, Stimmbildung, Mimik, Gestik,  Artikulation, Texte einstudieren, etc beschäftigt, Daneben gilt es, sich wieder an die eingeübten Tanzschritte und Choreographien zu erinnern, Szenen proben, Chorstimmen zusammenzusetzen und alles, was dazugehört, ein Musical auf die Bühne zu bringen.

Das Musical erzählt die packende Geschichte einer mutigen und außergewöhnlichen Frau, die die Gesellschaft für immer verändert hat: die Heilige Elisabeth von Thüringen (*1207 – †1231). Die Bühnenhandlung ist eine kritische Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Perspektiven, die von der heiligen Elisabeth überliefert wurden. Dies wird im Stück durch den historisch-realistischen Erzähler Wolfram von Eschenbach und den glorifizierend-romantisierenden Erzähler Walther von der Vogelweide dargestellt, die in einem Sängerstreit liegen, wie die Geschichte der Landgräfin erzählt werden soll.
In finsteren Zeiten von Ketzerverbrennung, Kreuzzügen, Elend und Hungersnot bricht eine Frau ein jahrhundertealtes Tabu. Sie steigt herab vom fürstlichen Thron, um zu helfen. Doch in ihrem verzweifelten Kampf gegen die steigende Flut aus Hunger und Elend gerät sie in die Fänge des dämonisierenden Fanatikers Konrad von Marburg.

Mitreißende und bewegende Musik, die berührt und unter die Haut geht: mittelalterliche Klänge mit poppigen Melodien, dynamische Chornummern wechseln sich mit gefühlvoll-dramatischen Solo-Balladen ab. Die Inszenierung wird zu einem harmonischen Ganzen durch Schauspiel, abwechslungsreiche Choreographien, stilechte Kostüme und Gewandungen.  Mit professioneller Maske/Frisuren („Mein Friseur bei Doris“, Prüm), Technik (Joachim Schenk, Jive Joes) und Licht (Alexander Kaster) lassen die mehr als 40 Darsteller das Publikum für ca. 150 Minuten das Mittelalter des 13.Jahrhunderts mit allen Sinnen erleben.
Ausführende sind die Gesangsklasse der Musikschule Kalimba, die Kalimba Singers sowie eine Live-Band, bestehend aus Joachim Oehm, Klavier – Rainer Mohr, Bass – Pascal Burbach, Schlagzeug – Clara Vos, Geige – Nina Meyers, Querflöte. Die Gesamtleitung hat Petra Theis.

Die Termine sind:
Samstag, 21. November 2015, 19 Uhr, Stiftskirche Kyllburg
Sonntag, 22.  November 2015, 17 Uhr, Kapelle des Konvikts, Prüm

Karten: Vorverkauf 16,-/11,- €, Abendkasse 18,-/12,- €

Vorverkaufsstellen:
Buchhandlung Hildesheim, Prüm
Musikschule Kalimba, Prüm
Pfarramt, Kyllburg

Eindrücke von der Aufführung am 11. Juli 2015 im Konvikt Prüm:

Claus Heßler bei KALIMBA

Am 20. September 2015 war der international bekannte Schlagzeuger Claus Heßler zu Gast in der Musikschule KALIMBA. In zwei aufeinander folgenden Veranstaltungen unterrichtete er zwei Workshopklassen.

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In seiner gewohnt unaufgeregten und humorvollen Art brachte er den Teilnehmern die Themen Openhanded Playing, Moellertechnik und Rudiments am Drumset näher. Neben „Trockenübungen“ am Practice Pad wurden die neu erworbenen Erkenntnisse auch auf das Drumset übertragen.

Nachdem der Tag mit Claus Heßler viel Anklang fand, ist der nächste Workshop schon angedacht. Der Termin wird an dieser Stelle rechtzeitig mitgeteilt.

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Masterclasses mit Claus Heßler

Der international bekannte Drummer und Schlagzeugpädagoge Claus Heßler ist am 20. September zu Gast in der Musikschule KALIMBA. Er gibt an diesem Tag zwei Workshops. Der erste Workshop richtet sich an jüngere Schüler(innen), die etwa auf D-2 Niveau spielen. Im zweiten Workshop sind Schlagzeuger(innen) angesprochen, die mindestens D-3 Prüfung haben bzw. Schlagzeug studieren oder bereits im professionellen Bereich aktiv sind.

Es sind noch wenige Plätze frei, wer Interesse hat und weitere Informationen haben möchte, melde sich möglichst bald per Telefon unter 06551-70119 oder per Mail bei reiner.kalimba@gmail.com.

Kleine Kostprobe gefällig? In diesen Videos stellt Claus die neuen Becken von Sabian vor.

CONGALIMBA in Gerolstein

Am Sonntag, 14.06.2015, spielt die Percussiongruppe CONGALIMBA gegen 15.30 Uhr beim “Fest der Nationen” im Gerolsteiner Rondell.

Bei diesem Fest der Völkerverständigung, wo Formationen aus vielen verschiedenen Ländern auftreten, gibt es über den Tag verteilt neben musikalischen Leckerbissen auch kulinarische Hochgenüsse. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

20 Jahre Musikschule Kalimba präsentiert:

„Elisabeth – Die Legende einer Heiligen“, ein Musical über die heilige Elisabeth von Thüringen. Urheber sind Dennis Martin und Peter Scholz der “Spotlight Musicalproduktion”. 

Es ist die packende Geschichte einer mutigen und außergewöhnlichen Frau, die die Gesellschaft für immer verändert hat: die Heilige Elisabeth von Thüringen (*1207 – †1231). Die Bühnenhandlung ist eine kritische Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Perspektiven, die von der heiligen Elisabeth überliefert wurden. Dies wird im Stück durch den historisch-realistischen Erzähler Wolfram von Eschenbach und den glorifizierend-romantisierenden Erzähler Walther von der Vogelweide dargestellt, die in einem Sängerstreit liegen, wie die Geschichte der Landgräfin erzählt werden soll.

In finsteren Zeiten von Ketzerverbrennung, Kreuzzügen, Elend und Hungersnot bricht eine Frau ein jahrhundertealtes Tabu. Sie steigt herab vom fürstlichen Thron, um zu helfen. Doch in ihrem verzweifelten Kampf gegen die steigende Flut aus Hunger und Elend gerät sie in die Fänge des dämonisierenden Fanatikers Konrad von Marburg.

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Mitreißende und bewegende Musik, die berührt und unter die Haut geht:       mittelalterliche Klänge mit poppigen Melodien, dynamische Chornummern wechseln sich mit gefühlvoll-dramatischen Solo-Balladen ab. Die Inszenierung wird zu einem harmonischen Ganzen durch Schauspiel, abwechslungsreiche Choreographien, stilechte Kostüme und Gewandungen.  Mit professioneller Maske/Frisuren („Mein Friseur bei Doris“, Prüm), Technik und Licht lassen die mehr als 40 Darsteller das Publikum für ca. 150 Minuten das Mittelalter des 13.Jahrhunderts mit allen Sinnen erleben.

Ausführende sind die Gesangsklasse der Musikschule Kalimba, die Kalimba Singers sowie eine Live-Band, bestehend aus:
Joachim Oehm, Klavier,
Rainer Mohr, Bass,
Pascal Burbach, Schlagzeug,
Clara Vos, Geige,
Nina Meyers, Querflöte.
Die Gesamtleitung hat Petra Theis.

Detaillierte Darstellung des Inhalts:

Erster Akt

Elisabeth, die kleine Königstochter Ungarns, kommt im Alter von vier Jahren an den Hof des thüringischen Landgrafen Hermann I. Bereits in diesem Alter wird sie dem Thronfolger Ludwig als Gemahlin versprochen. Beide Kinder wachsen gemeinsam auf der Wartburgauf und als Ludwig nach dem Tod seines Vaters der neue Landgraf wird, heiratet er die 14 jährige Elisabeth – aus ehrlicher Zuneigung und Liebe. Während Elisabeth zwei Kindern das Leben schenkt, wendet sie sich immer mehr christlichen Werten und religiösen Ritualen um den fanatischen Kreuzzugspriester Konrad von Marburg zu, die immer stärker mit ihrer Rolle als Landgräfin kollidieren. Sie möchte die Standesunterschiede zu den Armen und Aussätzigen überwinden und stößt damit insbesondere bei Ludwigs Bruder Heinrich und dem Hofstaat immer wieder auf Ablehnung. Heinrich will Elisabeth überführen, die mit abgedeckten Körben voller Brot die Bedürftigen in einem von ihr gegründeten Armenhaus unterstützt. Doch in ihrem Ehemann Ludwig findet Elisabeth volle Unterstützung, indem dieser darauf besteht, Elisabeth würde nur Rosen in ihrem Korb transportieren, was er seinem Bruder auch beweist, da unter dem Tuch – zumindest an diesem Tag – tatsächlich Rosen liegen (das Rosenwunder der Elisabeth). Die freudige Dankbarkeit, die ihr die Notleidenden entgegenbringen, erfüllt sie mit innerer Zufriedenheit und tiefem Glück. Sie glaubt, ihre Aufgabe und ihren Platz im Leben gefunden zu haben.

Zweiter Akt

Ludwig zieht zusammen mit  Kaiser Friedrich II. nach Jerusalem, während Thüringen von einer Hungersnot heimgesucht wird und Elisabeth die Kornkammern der Burg öffnet, um damit Tausenden von Menschen das Leben zu retten. Als Ludwig aber fern der Heimat an einer Seuche stirbt, wird Elisabeth mit erst 20 Jahren Witwe. Ihr Schwager Heinrich übernimmt die Regierung und verbannt Elisabeth schließlich, nicht zuletzt wegen ihrer Freigiebigkeit, von der Wartburg. Zusammen mit dem immer verblendeter werdenden Priester Konrad geht sie nach Marburg, um dort mit ihrem Witwengut, das Konrad von Heinrich im Austausch gegen Elisabeths Kinder vereinbaren konnte, ein Siechenhaus zu finanzieren. Elisabeths drittes Kind Gertrud, das erst nach Ludwigs Tod geboren wurde, gibt Elisabeth auf Anraten Konrads in ein Kloster, um sich ganz den Armen zu widmen, denen sie alles gibt. Zu spät erkennt Elisabeth die Machtgelüste Konrads, die nur wenig mit ihren hohen Zielen gemein haben, und sie erleidet einen Zusammenbruch, von dem sie sich nicht mehr erholt. Mit 24 Jahren stirbt Elisabeth völlig mittellos. Konrad treibt Elisabeths Heiligsprechung schnell voran und wird vom Papst zum ersten deutschen Großinquisitor ernannt. Nach vielen Hinrichtungen und Verbrennungen wird Konrad wahnsinnig und später ermordet. Elisabeths selbstloses Wirken alsHeilige jedoch für immer im Gedächtnis des Volkes.

(Quelle Wikipedia)

Die Umsetzung der Geschichte als Musical

Diese nicht in allen Einzelheiten historisch belegte Handlung wird unter der Regie von Reinfried Schieszler auf der Musical-Bühne in einer Rahmenhandlung von zwei im berühmten Sängerwettstreit auf der Wartburg stehenden Sängerkonkurrenten und Dichtern Wolfram von Eschenbach und Walther von der Vogelweide dargeboten. Der Clou dieses Kunstgriffes ist, dass Walther die Geschichte romantisch verklärt erzählt, während sein Widersacher Wolfram als exakter Historiker nur Fakten präsentieren möchte. So hat Wolfram die ernüchternde Erklärung für das >Rosenwunder< parat, dass Elisabeths Gatte Ludwig von der Intrige seines Bruders Heinrich erfuhr und das Brot schnell gegen die Rosen austauschen konnte. Durch die zwei unterschiedlichen Sichtweisen der beiden Barden kommen immer wieder unterschiedliche Aspekte zur Sprache, die das Leben und Wirken der heiligen Elisabeth mal im legendären, mal im analytisch-reellen Licht interpretieren, und dem Zuschauer bleibt die Wahl, welchem Erzähler er eher Glauben schenken möchte.

(Quelle musical-world.de)

Musikreise am 3. Mai 2015: Ein voller Erfolg!

1100,– € für die Palliativstation des St. Joseph-Krankenhauses Prüm gespendet

Den Musiknachmittag im Rahmen der Veranstaltungsreihe „20 Jahre Musikschule KALIMBA“ vom 3. Mai 2015 in der Festscheune in Weinsheim könnte man unter das Motto “Musik hören und essen und trinken für den guten Zweck“ stellen.

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Nachdem die ersten Gäste schon kurz nach 13 Uhr eintrafen, begann die Band Schmitzbackes & Co um 14 Uhr zu spielen. Mit einer gelungenen Mischung aus Jazz-Standarts, Latin- und Kaffeehausmusik trafen Aloys Pinn, Alfons Hardt, Vincent Pinn, Robbi Nakayama und – als Vertretung für Reiner Klein – Pascal Burbach und Simon Bungartz auf Anhieb den Geschmack des Publikums.

Schnell war die Festscheune von Clemens Johanns gefüllt und die ehrenamtlichen Helfer hinter Kuchen- und Getränketheke hatten alle Hände voll zu tun, um dem Ansturm der Hungrigen und Durstigen gerecht zu werden.

Mit ihrer ca. 20-minütigen Percussioneinlage sorgten die Mitglieder des Ensembles Congalimba für Stimmung im Saal.

Die beiden Gründer der Musikschule KALIMBA: Petra Theis und Reiner Klein
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Die Vorsitzende des Fördervereins des St. Joseph-Krankenhauses, Frau Dr. Hansen, brachte Aufgaben und Ziele ihres Vereins in einer kurzen Ansprache zum Ausdruck.
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Einen Auftritt der Besonderen performten Zwei Brüder im Rhythmus (Andreas Müller und Reiner Klein).

Mit einem von Geldspenden prall gefüllten Sparschwein endete die Musikreise gegen 18.30 Uhr.

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Reiner Klein überreichte am 9. Mai den Gesamterlös von 1100,-€ (vlnr.: Reiner Klein, Dr. Ursula Hansen, Schwester Marita und Uwe Szymanski).

An dieser Stelle mein herzlicher Dank an alle, die in irgendeiner Weise zum Gelingen unseres Festes beigetragen haben!

Reiner Klein

Fotos: Bambach / Hansen / Remes